Ein großes Dankeschön an die Ehrenamtlichen der AIC in Madagaskar, die sich für die Menschen einsetzen, die von einem großen Feuer in der Stadt Farafangana im Oktober 2021 betroffen waren. Seit dem Feuer, das fast 3800 Menschen obdachlos gemacht hat, versorgen die Ehrenamtlichen die Betroffenen mit Lebensmitteln und Kleidung und haben provisorische Unterkünfte aus Blechen errichtet.

 

 

Hunger im Süden

Die Hungersnot im Süden von Madagaskar, verursacht durch den Klimawandel und im Rest der Welt kaum wahrgenommen, fordert Opfer unter den Kindern und alten Menschen. Sie zwingt die Bauern ihr Land zu verkaufen, nachdem das Saatgut aufgegessen und viele Tiere verdurstet sind. Diejenigen, die sich dort Arbeit erhoffen, ziehen in den Norden, die Schwächeren flüchten sich zu den Schwestern, lagern auf dem Gelände der Klöster und werden dort wenigstens mit dem Notwendigen versorgt. Elternlose Kinder werden in das Kinderheim der AIC gebracht. Dort leben jetzt, nachdem einige Jugendliche Akany Avotra verlassen haben für eine Ausbildung oder ein Studium, wieder über 60, teilweise jüngere Kinder.  Dafür und wegen der gestiegenen Reispreise wollen wir die monatlichen Zuwendungen erhöhen und hoffen auf die Unterstützung unserer Spender.

In Zeiten von Corona

In Zeiten von Corona, wo es keine Schulspeisung mehr gibt und Menschen ohne feste Arbeit kein Einkommen mehr haben, verteilt die AIC Seife und Lebensmittel an bedürftige Familien.

Wir freuen uns sehr, dass es vor Weihnachten  möglich war, nicht nur die wieder eröffneten Schulküchen finanziell zu unterstützen, sondern auch viele notleidende Familien, vor allem alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern.
Dafür danken wir allen Spendern und wünschen ihnen ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest und einen hoffnungsvollen Start in das neue, unbekannte Jahr 2021

Die AIC Madagaskar -

die Ehrenamtlichen und alle, die eine Unterstützung bekommen haben